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Weltcup in Osrblie/ Slowakei 2005 - 2006

Am Dienstag dem 13.12.2005 machte ich mich gegen 13.00 Uhr mittags auf den Weg nach München. Gegen 18.00 Uhr bin ich dort angekommen und wurde von Krümel und Steffi empfangen. Steffi erzählte uns dann vom Weltcup in Hochfilzen, später aßen wir Lasagne und schauten einen Weihnachtsfilm.

Am nächsten Morgen packten wir das Auto und fuhren um 8.00 Uhr Richtung Osrblie. Je mehr wir uns dem Ziel näherten, desto banger wurde uns. "Weit und breit kein Schnee zu sehen." Dann kamen die ersten Berge und es schien dann doch noch Hoffnung zu geben, dass in Osrblie Schnee liegt. Wir wurden nicht entäuscht! Von Brezno aus ging es stetig bergauf und wir fuhren bis Osrblie ständig an trainierenden Biathleten vorbei. In Osrblie wehten dann Petra und Zuzana vor unserem Haus fleißig mit ihren Flaggen, damit wir es nicht verfehlen konnten. Mit unserem Haus waren wir sehr zufrieden. Ein großes Wohnzimmer mit Kamin, Küche, ein riesiges Bad, zwei Schlafzimmer... . Aber ein Defizit fällt mir spontan doch noch ein. Wir hatten kein Sat-TV und haben einen 5-Tage-Crash-Kurs in Slowakisch geboten bekommen und das beste ist: " Es hat nichts gekostet!"

Am Donnerstag ging es dann endlich mit den Einzelrennen der Männer los. Wir bauten unser Fanclubplackat auf, als sich der Sven Fischer Fanclub noch zu uns gesellte. Als Sven dann noch gewann, waren sie kaum zu halten und hoften für uns mit, dass Uschi im nachfolgendem Einzelrennen der Frauen auch gewinnt! Aber wie unser FC-Plackat, wurde sie Opfer des Windes und landete am Ende auf Platz 14. Unser Plackat dagegen auf dem Boden.

Am nächsten Morgen lief ich mit Krümel, Petra und Zuzana ins Stadion, um den Frauen beim Training zuzusehen. Es war extrem windig und schneite wie aus Eimern. Ein Satz sei hier noch festzuhalten, er stammt von Sabrina Buchholz und er lautet: " Mist, kann mal jemand Anders anfangen? Ich habe meine Monition nicht da!" Krümel entschied sich wieder in unsere Unterkunft zurückzulaufen. Ich wartete tapfer in dem "Sauwetter" bis Kati mit dem Training fertig war. Wir klärten dann gemeinsam, die noch offenen Fragen für den Themenabend. Als ich unser Haus nass wie ein Fisch erreichte, war ich noch schwer am überlegen, ob ich bei diesem Wetter nochmal zum Sprintrennen ins Stadion laufe. Als ich wieder einigermaßen trocken war entschied ich mich schließlich doch für das Rennen. Es sollte mein großer Glückstag sein und diese Entscheidung wurde später reich belohnt!!! Wie am Vortag verfolgte ich das Rennen neben dem Sven Fischer Fanclub. Ich habe es life erlebt...!!!! Der deutsche Vierer - Sieg! Frank Ullrich war der große König unter den Trainern und schrecklich stolz auf seine Jungs, namens Alexander Wolf, Michael Rösch, Sven Fischer und Michael Greis! Hätte mich Jemand gefragt, ob die nachfolgende Siegerpräsentation zu toppen ist, hätte ich klar mit "nein" geantwortet. Ich habe mich getäuscht! Beim verlassen des Stadions hielt Raphael Poiree mit seinem Auto neben mir an, ließ die "Fenetrescheibe" runter und rief nach mir. Ich sah mich erstmal vergewissernd um, ob er auch wirklich mich meinte... UUUFF er meinte mich. Tief durchatmen! Nach dem Weg konnte er mich wohl kaum fragen. Er beugte sich etwas aus dem Fenster und fragte mich dann: " Do you want to have this?" und zeigte auf sein Trickot. Schade, dachte ich - gleich klingelt der Wecker! Hat er aber nicht und das Kneifen habe ich auch gemerkt. Also antwortete ich mit: " Yeees, wow! Wy Im? Its my day! Thank you. Ich nahm es ihm auch dann nicht übel, dass er keine Zeit mehr für ein Foto hatte. DANKE RAPH! Petra war Gott sei Dank Zeuge dieses Geschehens, sonst würde mir das Niemand glauben! Das kann ich ja selber kaum! Als wir abends gemeinsam im Wohnzimmer saßen wunderten wir uns, wo Zuzana eigentlich ist. Währendessen rieselte auch über sie ein Glücksregen! Denn sie traf beim Joggen auf Olga Zaitseva und sie liefen dann gemeinsam weiter. Zuzana ist übrigens auch eine Biathletin und kommt hoffentlich später in die tschechische Nationalmannschaft. Momentan ist sie noch Sommerbiathletin, aber im nächsten Jahr möchte sie ihr Glück auf dem Schnee probieren.

Am Samstag war das Sprintrennen der Frauen. Als wir ins Stadion kamen, war unsere erste Aufgabe unser Plackat bei extrem starken Wind wieder aufzubauen. Als wir damit fertig waren, bin ich in den Startbereich gegangen, um Uschi und Kati während ihres Startes zu filmen. Am Ende landete nur Kati auf dem Podest mit dem 2. Platz. Als sie nach der Siegerpräsentation zu mir kam, schenkte sie mir ihren Strauß *freu*. Uschi redete noch mit einem Mann von der ARD und kam dann noch mal kurz zu uns rüber. Um am Abend zur offiziellen Siegerehrung fahren zu können, mussten wir am Nachmittag Krümels Auto und die Einfahrt erstmal von einer gewaltigen Schneemasse befreien! Es war meine erste offizielle Siegerehrung zu einem Weltcup überhaupt! Wahnsinn! Brezno war zu meiner Überraschung hübsch rausgeputzt! Und es war eine tolle Stimmung! Nicht zuletzt, weil so viele Deutsche ganz oben standen! Dort hatte ich auch die Gelegenheit mich mit Liv Kjersti Eikeland zu unterhalten, Bilder zu knipsen und die Stimmung zu genießen!

Am Sonntag war Traumwetter und das passte zum erneutem Traumergebniss des Männerrennens in der Verolgung. Platz 1 belegte Sven Fischer, Platz 2 Ali Wolf, knapp vor dem drittplatziertem und strahlendem Michi Rösch. Platz 4 ging wieder an Michi Greis und zum "i" Tupf trug Ricco Gross mit dem 6. Platz bei! Nach dem Rennen war ich froh, dass mich Willi Fischer, Svens Vater mit in den, für die Zuschauer verbotenen Bereich nahm. DANKE WILLI! Die Pause bis zur Verfolgung der Damen nutzten wir, um Petras und Zuzanas Sachen aus Krümels Auto ins Stadion zu holen. Als wir zum vorletzten mal zu unserem Haus liefen hupte plötzlich ein Auto neben mir und ich dachte schon ich stehe irgendjemanden im Weg und drehte mich deshalb um. Michi Rösch winkte aus dem Auto zu mir rüber und verabschiedete sich. Krümel meinte dann nur noch: "Wow, jetzt wirst du sogar schon von den Biathleten persönlich verabschiedet!" Die Verfolgung der Damen ging mit Uschis drittem Platz für uns auch recht gut aus. Sie hat da nochmal so richtig gekämpft! Bevor ich mich von Kati verabschiedete, war sie diesmal die Verantwortliche für das Schlusswort meines Homevideos.

Als mich auf dem Heimweg meine angeschwächte Blase quälte, fuhr Krümel nach ca. zwei Stunden Fahrt eine Tankstelle vor Bratislava an und siehe da... Wer stand an der Kasse? Kati! ...

1.6.07 19:21


Deutsche Meisterschaft in Oberhof 2005

Freitag 23.09.2005

Um 12.30 Uhr traf ich mich mit dem UDFC in der Rennsteig Arena Oberhof, um beim offiziellem Training zuzusehen. Es waren einige Zuschauer im Stadion und was uns besonders freute, war das wir uns direkt an den Schießstand stellen durften. Am Abend fand unser Fanclubtreffen in Oberhof statt. Als kleines Highlight hatten wir in diesem Jahr eine Großleinwand organisiert, auf der wir mit einem Film und Bildern die letzte Saison noch einmal Revue haben passieren lassen. Das war eine gelungene Mischung aus emotionalen und lustigen Momenten. Nach dieser Vorstellung gab es erstmal was schönes zum Essen. Uschi konnte es nicht lassen zwischendurch immermal ein paar Pommes von Nickys Teller zu "mopsen". Nach dem Essen schrieb Uschi Autogramme, Sprüche, Geburtstagsgrüße, Weisheiten,... für uns auf. Da hatten wir auch einiges zum Lachen. Nachdem alle Wünsche erfüllt waren, hatten wir noch einen schönen Abend mit Uschi.

Samstag 24.09.2005

Am nächstem Morgen standen die Massenstartrennen der Frauen und Männer auf dem Programm. Bei den Frauen siegte Molly vor Kati und Andrea und bei den Herren freuten sich besonders die Einheimischen, über den Sieg von Ali Wolf. Zweiter wurde Ricco vor Andi. Zwischen den beiden Rennen spazierten wir noch etwas im Wald, so bekamen wir auch ein bisschen von den Leistungstests des Nachwuchs im Langlauf mit, die auf den Strecken oberhalb der Arena liefen. Auf dem Weg zurück in die Arena traf ich Daniel Graf und ich gab ihn eine Kopie meines ersten richtigen Biathlon Films vom Weltcup in Pokljuka. Er hat sich echt gefreut und fing an meine Kamera zu beäugen ...  Nach der Siegerpresentation der Frauen liesen wir uns in einem Café in Oberhof nieder. Zu unserer Überraschung kam Uschi auch mit, denn die Siegerehrung fand um 18.00 Uhr vor dem Oberen Hof statt. Mit Trommelklängen wurden die Zuschauer auf die Ehrungen eingestimmt. Nach der Siegerehrung gab Ali Wolf noch seinen offiziellen Händeabdruck für die "Walk of Fame" ab. Bei einem gemeinsamen Foto stellte ich fest, das Ali einem Riesen gleicht! Später gingen wir (UDFC) noch gemeinsam schön italiänisch essen. Am Tisch neben uns saß die Bobmannschaft der USA, das ist echt ein lustiges und nettes Team.

25.09.2005

Meine Familie war am letzten Tag der DM in Oberhof auch dabei. Die Rennen zwischen den Langläufern und Biathleten wurden immer im Wechsel gestartet. So kam ich auch mal in den Genuss Claudia Künzel, Manuela Henkel und co. zu sehen. Andreas Schlütter konnte wegen einer Verletzung nicht an den Start gehen. Aber auf Schlütti war ich ja auch nicht ganz so neugierig, denn wir sehen uns ja ziemlich oft. Obwohl, ich ihn schon gerne mal in Aktion angefeuert hätte! Nach dem Rennen der Herren im Biathlon lies ich mich gemeinsam mit Jörn Wollschläger und später noch mit Sven Kretschmar fotografieren. Meine Nichte war zum ersten mal beim Biathlon und sahnte gleich einen Kuss von Daniel Graf ein! Was mir meine Schwester später berichtete. Die Rennen waren sehr spannend und leider auch wieder die letzten dieser DM. Nun verabschiedeten sich nach und nach alle anwesenden Mitglieder des UDFCs bis in den kommenden Weltcupwinter!

1.6.07 19:18


Deutsche Meisterschaft in Altenberg 2005

Dienstag 20.09.2005

Nachdem ich "Stecknadel" Dani im "Heuhaufen" Jena gefunden hatte, fuhren wir in Richtung Dresden und weiter bis nach Zinnwald. Wer LKWs und Baustellen Fan ist, für den ist das letzte Stück Landstraße bestimmt ein Traum! Wir entschlossen uns spontan auf den Bus zu verzichten und sind ins Stadion gelaufen. Als wir den Eintritt auf der Hälfte des Weges zahlten, parkten die Buse mit den Biathletinen auf dem Parkplatz neben uns und Uschi winkte uns schon durch die Fensterscheibe. Wir begrüßten Uschi und Martina. Als wir im Stadion ankamen war es noch ziemlich menschenleer. Aber eine kleine Weile später sah es ganz danach aus, als ist der Zubringerbus für die Zuschauer auch angekommen. Denn man sah eine Lawiene aus Menschen den Berg runterkommen. Dani und ich sahen den Biathletinen beim Anschiessen und Einlaufen zu. Ich schaute mich dann auch nach Petra Adamkova, die Webmasterin meiner Partnerseite, um. Wir hatten uns zu diesem Event verabredet und wollten uns nun auch mal persönlich kennenlernen. Sie kam mir aber zuvor und endeckte mich zuerst. Ich muss an dieser Stelle wirklich mal sagen, dass ich von Petras Deutschkenntnissen absolut begeistert war! Sie schloss sich uns an und es war, als ob wir uns schon immer kennen. Zur Erinnerung an dieses Treffen haben wir dann auch dieses Foto gemacht.

 (links: Petra, rechts: July)

Das nächste Treffen ist schon in Planung und es wird wahrscheinlich im kommenden Weltcupwinter stattfinden.

Zu Beginn des Einzelrennens der Frauen platzierten wir uns direckt am Start. Als unser "Fotosoll" dort erfüllt war, liefen wir rüber zur Strecke und motivierten die Athletinen am Berg. Der Vorteil in Altenberg ist, das man durch den verspielten Verlauf der Strecke ziemlich schnell von hier nach da gelangt und das Rennen aus verschiedenen Positionen richtig gut verfolgen kann! Das Ergebniss war so, wie ich es vorausgesagt hatte ( ich habe vor dem Rennen aus Spass über einen Sieg von Uschi spekuliert)! Zweite wurde überraschend Ute Nitzik vom SSV Altenberg und auf den dritten Platz lief Martina Glagow. Uschi Disl gab nach ihrem Sieg ein Interview im Stadion und freute sich über ihre Schiessergebnisse. Anschließend bekam Frank Ullrich (der deutsche Bundestrainer der Herren) das Wort. Danach schauten wir uns die Siegerehrung der Frauen an. Auf dem Stockerl ging es lustig zu und alle liesen sich geduldig fotografieren. Neben diesem Geschehen liefen sich schon mal die Herren ein. Dani, Petra und ich gingen nochmal zur Strecke um den Herren beim aufwärmen zuzusehen. Dabei trafen wir Uschi und gratulieten ihr zum Sieg.Wir hielten noch kurz ein Pläuschchen, bei dem mir Uschi einen sehr nützlichen und Tipp gab. Mit diesem Rat in der Tasche blieb ich mutig im Stadion und Dani lief allein mit Uschi weiter. Ich wartete auf Kati Wilhelm um ein ... zu organisieren. Momentan ist es noch unser "kleines Geheimniss", aber Kati hat mich zu einer genaueren Planung zu sich nach Hause eingeladen. An anderer Stelle gibt es mehr dazu! Während des Herrenrennes wollte ich wieder an die Strecke, um Gräffix anfeuern zu können und schrie aus Leibeskräften: "Hop, Hop, Hop... Daniel auf gehts..." und was man in so einer Situation nicht alles ruft!?! Auf jeden Fall merkte ich erst im Nachhinein, dass ich die Einzige war die ihn motivierte, zwischen den älteren Zuschauern, die ihn wohl (noch nicht) kannten und merkte, wie mich alle ansahen, aber egal ...! Die Siegerehrung der Herren konnten wir uns leider nicht mehr ansehen, denn wir hatten ja auch noch ein paar Kilometer zu fahren. Auf dem Heimweg telefonierten wir noch mit unserem FC Mitglied "Step" und als ich sie an der Strippe hatte und so auf sie einredete wollte ich sie dann schliesslich auch mal zu Wort kommen lassen und sagte: "Step bist du noch dran? Step, Step, ... Steeeep!?" Aber, sie konnte auch gar nicht antworten, denn der Akku war aus und somit auch dieser schöne Tag!

1.6.07 19:16


Treffen der Biathleten - Fanclubs mit Nachwuchsrennen in Frankenhain am 03.07.2005

Am letzten Wochenende fand in Frankenhain ein Treffen der Biathleten - Fanclubs, das vom Katrin Apel FC und dem Verein "Eintracht Frankenhain" organisiert worden ist, im Biathlonzentrum Frankenhain statt. Am Sonntag habe ich mir zusammen mit Dani und Dajana vom UDFC die Nachwuchsrennen angesehen. Es starteten viele verschiedene Altersklassen. Von den ganz Kleinen, die gerade mal vier Jahre alt waren und "nur" einen Crosslauf von 500 m absolvierten, bis hin zu den etwa 14-15 Jährigen, die aber neben dem Crosslauf noch skirollern und schießen mussten. Der Nachwuchs ist sehr motiviert und ich bin mir sicher das in dem gut ausgestattetem Trainingszentrum von Frankenhain noch einige Weltmeister von morgen trainiert werden! Unter den Zuschauern war auch Katrin Apel, die sehr entspannt wirkte und sichtlich ihren Spass beim zusehen hatte. Sie hatte die Ehre bei der anschließenden Siegerehrung die Medaillen zu vergeben. Da Diese sich zeitlich ziemlich in die Länge zog, (bei den vielen Alterklassen) hatte sie sich den Blumenstrauß, den es anschließend für sie vom SV "Eintracht Frankenhain" gab, wohl verdient.
1.6.07 19:13


Internationaler Bike Biathlon in Altenberg 2005

Sonntag 05.06.2005

Zeitig um 05.00 Uhr morgens fuhr ich mit dem Auto nach Sachsen ins Erzgebirge. Nach einigen Umleitungen zwischen Dresden und Altenberg kam ich schließlich gegen 09.00 Uhr in Zinnwald an. Es waren erst wenige Zuschauer in der Sparkassen - Arena Osterzgebirge. Ich nutzte die Zeit und sah mich genauer um und machte ein paar Bilder vom Stadion. Inzwischen kamen immer mehr Zuschauer in die Arena. Ute Nitziak (SSV - Altenberg) quälte sich neben mir den steinigen Hang hinauf, um sich mit Bekannten zu unterhalten. Auf alle Fälle waren es sehr nette Bekannte, denn sie waren so freundlich und machten ein Bild von Ute und mir gemeinsam! Da ich mit Viky von "biathlon-online " verabredet war schaute ich mich nach ihr um und konnte sie aber nicht finden. Plötzlich tauchte sie (wie aus dem Nichts) vor mir auf. Wiedermal auf der anderen Seite ...! Sie nahm mich mit und stellte mich ihren "Mountainbike-Enten" vor.  Sie hatten am Vortag am Hobby-Rennen teilgenommen (was ich mir für das nächste Jahr eventell auch vornehme) und hatten auch einheitliche T-Shirts drucken lassen, die mir Viky stolz zeigte. So verging die Zeit bis zum Startschuss der Staffeln wie im Fluge. Zusammen mit den Mountainbike-Enten positionierte ich mich an der Strecke. Von dort aus konnten wir das Rennen bestens verfolgen. "No Names" wurden kräftig angefeuert und für die Großen bekannten Biathleten gab es sogar Laola >> ! Michael Rösch hat daran Gefallen gefunden und fing in den folgenden Runden auch an uns zu animieren >> ob mit Handbewegungen oder mit dem hochhüpfendem Forderrad seines Bikes. Nathalie Santer (Italien) konnte sich ihr Lachen auch nicht so recht verkneifen, wobei Ole Einar eher nicht zu erweichen war und auf der ernsteren Schiene fuhr. Die lustigste Variante war das "mühevolle Lächeln" derer, die vor Anstrengung keines zustande brachten! Man aber trotzdem irgendwie erkannte  sie möchten etwas mitteilen! Am Ende gewann die Staffel Norwegen 1 mit Lars Berger, Nathalie Santer und OEB. Wir liefen zurück in die Arena, um die restlichen Zieleinfahrten zu sehen. Zur Siegerehrung hielt ich Gott sei Dank den nötigen Sicherheitsabstand zu Oles "Sektdusche" ein und konnte mich deshalb auch trocken wieder auf den Nachhauseweg machen.

1.6.07 19:08


Biathletenempfänge in Schmalkalden und Gräfenroda

Am 23.03.2005 um 16.00 Uhr, begann pünktlich der Empfang von Sven Fischer auf dem Altmarkt in Schmalkalden. Direkt vor dem Rathaus wurde der Thüringer Biathlet vom schmalkaldener Bürgermeister >Bernd Gellert< und einer Menge Fans begrüßt! Stolz schwenkte der Sven-Fischer-Fanclub seine Fahnen, während der Sportredakteur der Südthüringer Zeitung >Gert Hellmann<, Sven interviewte. Auf die Frage, was sein schönstes Saisonerlebnis war, meinte Sven: "Es waren die vielen Tage im gelben Trikot, an denen ich es Ole und "Raph" so richtig schwer gemacht habe!" Die Teamtechniker >Marco Danz, Torsten Thrän und Björn Weisheit< kamen neben Sven Fischer auf der Bühne auch zu Wort und wurden für ihre tolle Arbeit während der Saison geehrt. Leider musste ich auf die anschließende Videovorführung der Saisonhighlights im schmalkaldener Rathaus verzichten, denn auf meinem Plan stand der nächste Empfang.

In Gräfenroda brauchte ich etwas Zeit, bis ich den Festplatz neben dem Deutschen Hof fand. Es dauerte nicht lange bis Dani und Dajana auch kamen. Bis der Empfang von Karin Apel und Daniel Graf begann, aßen wir Thüringer Bratwurst und sahen uns ein bisschen um. An der Steinmauer, die vom Flutlicht angestrahlt wurde, hingen Plakate vom SV Frankenhain. Unter den Einwohnern und den Fans befanden sich auch viele Nachwuchsbiathleten vom SV Frankenhain. Um 19.00 Uhr hörte man die Autosirene der Gräfenrodaer Bergwacht und die Zuschauer wurden von der blauen Rundumleuchte geblendet. Das Auto hielt direkt neben der Bühne und schon sprangen Katrin und Daniel aus dem Auto und winkten zu den Zuschauern. Nach den Begrüßungsreden bekamen Beide Unmengen von Geschenken, Blumen und Jubel. Unter anderem war die Gräfenrodaer Fleischerei sehr kreativ. Sie schenkte Biathlonscheiben aus Salami mit der Überschrift "WM 2005", die aus Würsten bestand. Der Kindergarten überreichte eine Fanmappe mit tollen Zeichnungen,...! Katrin wurde als Staffelheldin von Hochfilzen gefeiert und entschuldigte sich für ihren "Patzer" in der Verfolgung von Khanty. Daniel ist für Gräfenroda aus der Nationalmanschaft auch nicht mehr wegzudenken und wird auch nicht in Katrins Schatten gestellt.

1.6.07 19:05


Weltcupbericht von Pokljuka 2004 - 2005

Vorab möchte ich es nicht versäumen, mich recht herzlich bei einigen Leuten zu bedanken, die mir diesen Weltcup zu etwas ganz Besonderem gemacht haben! Dieser Dank gilt: dem Uschi Disl Fanclub - für die gute Organisation und den Spass den wir gemeinsam hatten, Uschi Disl - für die Akkreditierung Uschis Vater - für die Jacke, die er mir geschenkt hat , Viktoria Franke - das ich mit in den Athleten und Pressebereich durfte, Kati Wilhelm - für ihr Geschenk und den Strauß, Liv Kjersti Eikeland - für ihr Startnummerleibchen, Sandrine Bailly - für einen netten Abend in der Disco und dreimal Rang 1, Magdalena Forsberg - für ihre Schlussmoderation auf meinem Homevideo, e-on ruhrgas - für die Werbegeschenke


Am Dienstag dem 15. Februar um kurz nach 12.00 Uhr klopfte Dani an die Fensterscheibe meines Autos, denn ich konnte nichts erkennen was sich auch nur im Umkreis von einem Meter neben mir abspielte und sah sie deshalb auch nicht ankommen. Der Grund war ein brutaler Schneesturm, der Oberhof absolut im Griff hatte. Es reichte unserem Schicksal vermutlich nicht aus, das wir schon eine halbe Ewigkeit bis Suhl brauchten. Nein!  Jetzt standen wir auch noch am Friedberg in einem nicht mehr enden wollendem Stau. Keine Ahnung wie, aber Dani, Dajana und ich, schafften es tatsächlich am Abend in München bei Krümel anzukommen. Krümel hatte sogar für uns Lasagne gemacht. Um 22.30 Uhr holten Krümel und ich noch Step und Steffi vom Bahnhof ab. Es dauerte nicht mehr lange und wir lagen alle im Schlafsack bzw. Bett.

Am nächsten Morgen den 16. Februar fuhren wir gegen 06.00 Uhr in der Früh los. Die verschneiten Strassen und chaotischen Wetterverhältnisse waren nichts Neues. Deshalb schafften wir es auch nicht mehr rechtzeitig, zu Beginn des Damentrainings im Biathlonstadion anzukommen. Wir fuhren direkt nach Bled und zogen in unsere Ferienwohnung ein. Praktisch fand ich, dass wir gleich drei Badezimmer hatten! Am Nachmittag liefen wir durch Bled und eine Runde um den See. Die Sonne lachte die Enten regelrecht an, die sich rutschend über das gefrorene Wasser quälten. Die frische Luft und das Spazieren gehen hat uns ganz schön hungrig gemacht und Krümel konnte es kaum erwarten mir den netten Kellner aus dem Kaffee zu zeigen. Als unser Essen endlich serviert wurde kamen Uschi, ihr Vater und co. durch die Eingangstür. Nachdem wir uns begrüßt hatten, setzten sie sich an unserem Nebentisch und der UDFC wendete sich wieder den wichtigen Dingen des Lebens zu, wie: " July, iss auf!" Ich gebe zu das Dies eine riesige Schwäche von mir ist! Der Abend fand seinen Ausklang in unserer Ferienwohnung bei Rotwein, Naschereien und der Planung für den kommenden Tag.

Am 17. Februar platzte ich vor Spannung auf das Stadion. Aber vorher mussten wir von Bled bis nach Pokljuka noch ca. eine halbe Stunde mit dem Auto Serbentienen hochtanzen! Endlich oben, war ich erstaunt, wie versteckt und abgelegen die Anlage ist. Die Tribühne war eher klein und man musste wahnsinnig aufpassen, das die Füsse nicht plötzlich schneller wurden, als der Rest des Körpers! Der Schießstand war zum greifen nah und wenn man sich umdrehte hatte man gute Sicht auf einen Streckenteil. Die Slowenen sind gute Gastgeber und wissen, wie man Stimmung unter die Zuschauer bringt. Wir begannen nun den Kampf mit unseren Fanclubplackaten, die im Wind wie Segel wehten. Nach dem Sprint der Damen fuhren wir wieder zurück nach Bled, in die Ferienwohnung. Am späten Nachmittag kochte Step für uns und es schmeckte so gut, dass nichts übrig geblieben ist! Am Abensd stand Disco auf unserem Programm und ich war ehrlich gesagt erst skeptisch und ich sollte mich getäuscht haben! Denn es war ein richtig schöner Abend. Die Stimmung war gut und unter die Gäste mischten sich die Biathlonteams von Norwegen, Frankreich, Slowenien und den USA. Sandrine Bailly setzte sich zu uns an den Tisch und soweit es unsere Sprachgrenzen zuliesen, hatten wir ein lustiges und schönes Gespräch. Später brachten wir Sandrine noch einen Tanzschritt bei. Tora Bergers Schuhe durfte ich auch des öfteren spühren. Das machte aber überhaupt nichts, denn wir hatten viel Spass!

Freitag der 18. Februar war der Tag der Verfolgung bei den Herren. Das Wetter war traumhaft und wir konnten sogar die Jacken ausziehen. Viktoria Franke von >>biathlon-online<< begrüßte mich und wir unterhielten uns eine Weile, bis kurz vor dem Rennen. Nach dem Rennen blieben wir zum Damentraining in Pokljuka und machten Fotos an der Strecke. Meine Fotosammlung "Biathleten und ich" wurde durch Katja Beer und Liv Kjersti Eikeland an diesem Tag erweitert. Uschi nahm sich während des Trainings auch einige Minuten für ein Gespräch mit uns Zeit. Gegen 16.00 Uhr, kurz bevor wir uns auf den Weg nach Bled machten, trafen wir noch einen netten Mitarbeiter von e-on ruhrgas, der mir erschien wie der Weihnachtsmann, denn er versorgte uns mit Autogrammkarten und tollen Werbegeschenken. Abends entschlossen wir uns Pizza essen zu gehen.

Am Samstag den 19. Februar wurden die Damen in das Verfolgungsrennen geschickt. Victoria war wie jeden Tag schon sehr früh im Stadion und ich begrüßte sie. Sie meinte dann,>> ob ich nicht Lust hätte mal in den Presse und Athletenbereich zu gehen. << Natürlich hatte ich Lust! Und so kam es, dass ich beim Zieleinlauf und bei der Siegerehrung direkt neben ARD, ZDF, eurosport, rbb... mit meiner Vidokamera stand. Nebenbei bemerkt war meine Kamera nicht halb so groß, wie so manches Teleobjektiv der Anderen. Ich bekam, wie auch schon in Oslo das Startnummerleibchen von Liv Kjersti Eikeland. Dajana schaffte es, sich auch irgendwie zur Siegerehrung durchzukämpfen. Sie bekam den Siegerstrauß von Sandrine Bailly und das Geschenk von Simone Denkinger. Kati Wilhelm schenkte mir von sich, das Gleiche und ich war total happy!

Der Sonntag begann mit Taschen packen und einem letzten gemeinsamen Frühstück in Bled. Trotz allem lagen wir gut in der Zeit und waren pünktlich im Stadion. Da es schneite zogen wir es vor, uns ins Festzelt zu setzten. Viky war auch schon da und zeigte mir ihre Bilder mit der Digitalkamera, die sie in den letzten Tagen gemacht hatte. Irgendwie verging die Zeit bis zum Massenstart der Männer und es schneite immernoch unaufhörlich. Heute blieb ich mit Dajana von Anfang an im Pressebereich und wir konnten wieder schöne Bilder machen. Eines meiner Highlights kam nach dem Massenstart der Damen, als ich all meinen Mut zusammennahm und Magdalena Forsberg fragte, ob sie nicht das Schlusswort dieses Weltcups auf meinem Homevideo sagen möchte! Ich war so richtig überrascht, als sie strahlend zustimmte und mich fragte, was sie sagen soll!

1.6.07 19:01


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