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Weltcupbericht von Pokljuka 2004 - 2005

Vorab möchte ich es nicht versäumen, mich recht herzlich bei einigen Leuten zu bedanken, die mir diesen Weltcup zu etwas ganz Besonderem gemacht haben! Dieser Dank gilt: dem Uschi Disl Fanclub - für die gute Organisation und den Spass den wir gemeinsam hatten, Uschi Disl - für die Akkreditierung Uschis Vater - für die Jacke, die er mir geschenkt hat , Viktoria Franke - das ich mit in den Athleten und Pressebereich durfte, Kati Wilhelm - für ihr Geschenk und den Strauß, Liv Kjersti Eikeland - für ihr Startnummerleibchen, Sandrine Bailly - für einen netten Abend in der Disco und dreimal Rang 1, Magdalena Forsberg - für ihre Schlussmoderation auf meinem Homevideo, e-on ruhrgas - für die Werbegeschenke


Am Dienstag dem 15. Februar um kurz nach 12.00 Uhr klopfte Dani an die Fensterscheibe meines Autos, denn ich konnte nichts erkennen was sich auch nur im Umkreis von einem Meter neben mir abspielte und sah sie deshalb auch nicht ankommen. Der Grund war ein brutaler Schneesturm, der Oberhof absolut im Griff hatte. Es reichte unserem Schicksal vermutlich nicht aus, das wir schon eine halbe Ewigkeit bis Suhl brauchten. Nein!  Jetzt standen wir auch noch am Friedberg in einem nicht mehr enden wollendem Stau. Keine Ahnung wie, aber Dani, Dajana und ich, schafften es tatsächlich am Abend in München bei Krümel anzukommen. Krümel hatte sogar für uns Lasagne gemacht. Um 22.30 Uhr holten Krümel und ich noch Step und Steffi vom Bahnhof ab. Es dauerte nicht mehr lange und wir lagen alle im Schlafsack bzw. Bett.

Am nächsten Morgen den 16. Februar fuhren wir gegen 06.00 Uhr in der Früh los. Die verschneiten Strassen und chaotischen Wetterverhältnisse waren nichts Neues. Deshalb schafften wir es auch nicht mehr rechtzeitig, zu Beginn des Damentrainings im Biathlonstadion anzukommen. Wir fuhren direkt nach Bled und zogen in unsere Ferienwohnung ein. Praktisch fand ich, dass wir gleich drei Badezimmer hatten! Am Nachmittag liefen wir durch Bled und eine Runde um den See. Die Sonne lachte die Enten regelrecht an, die sich rutschend über das gefrorene Wasser quälten. Die frische Luft und das Spazieren gehen hat uns ganz schön hungrig gemacht und Krümel konnte es kaum erwarten mir den netten Kellner aus dem Kaffee zu zeigen. Als unser Essen endlich serviert wurde kamen Uschi, ihr Vater und co. durch die Eingangstür. Nachdem wir uns begrüßt hatten, setzten sie sich an unserem Nebentisch und der UDFC wendete sich wieder den wichtigen Dingen des Lebens zu, wie: " July, iss auf!" Ich gebe zu das Dies eine riesige Schwäche von mir ist! Der Abend fand seinen Ausklang in unserer Ferienwohnung bei Rotwein, Naschereien und der Planung für den kommenden Tag.

Am 17. Februar platzte ich vor Spannung auf das Stadion. Aber vorher mussten wir von Bled bis nach Pokljuka noch ca. eine halbe Stunde mit dem Auto Serbentienen hochtanzen! Endlich oben, war ich erstaunt, wie versteckt und abgelegen die Anlage ist. Die Tribühne war eher klein und man musste wahnsinnig aufpassen, das die Füsse nicht plötzlich schneller wurden, als der Rest des Körpers! Der Schießstand war zum greifen nah und wenn man sich umdrehte hatte man gute Sicht auf einen Streckenteil. Die Slowenen sind gute Gastgeber und wissen, wie man Stimmung unter die Zuschauer bringt. Wir begannen nun den Kampf mit unseren Fanclubplackaten, die im Wind wie Segel wehten. Nach dem Sprint der Damen fuhren wir wieder zurück nach Bled, in die Ferienwohnung. Am späten Nachmittag kochte Step für uns und es schmeckte so gut, dass nichts übrig geblieben ist! Am Abensd stand Disco auf unserem Programm und ich war ehrlich gesagt erst skeptisch und ich sollte mich getäuscht haben! Denn es war ein richtig schöner Abend. Die Stimmung war gut und unter die Gäste mischten sich die Biathlonteams von Norwegen, Frankreich, Slowenien und den USA. Sandrine Bailly setzte sich zu uns an den Tisch und soweit es unsere Sprachgrenzen zuliesen, hatten wir ein lustiges und schönes Gespräch. Später brachten wir Sandrine noch einen Tanzschritt bei. Tora Bergers Schuhe durfte ich auch des öfteren spühren. Das machte aber überhaupt nichts, denn wir hatten viel Spass!

Freitag der 18. Februar war der Tag der Verfolgung bei den Herren. Das Wetter war traumhaft und wir konnten sogar die Jacken ausziehen. Viktoria Franke von >>biathlon-online<< begrüßte mich und wir unterhielten uns eine Weile, bis kurz vor dem Rennen. Nach dem Rennen blieben wir zum Damentraining in Pokljuka und machten Fotos an der Strecke. Meine Fotosammlung "Biathleten und ich" wurde durch Katja Beer und Liv Kjersti Eikeland an diesem Tag erweitert. Uschi nahm sich während des Trainings auch einige Minuten für ein Gespräch mit uns Zeit. Gegen 16.00 Uhr, kurz bevor wir uns auf den Weg nach Bled machten, trafen wir noch einen netten Mitarbeiter von e-on ruhrgas, der mir erschien wie der Weihnachtsmann, denn er versorgte uns mit Autogrammkarten und tollen Werbegeschenken. Abends entschlossen wir uns Pizza essen zu gehen.

Am Samstag den 19. Februar wurden die Damen in das Verfolgungsrennen geschickt. Victoria war wie jeden Tag schon sehr früh im Stadion und ich begrüßte sie. Sie meinte dann,>> ob ich nicht Lust hätte mal in den Presse und Athletenbereich zu gehen. << Natürlich hatte ich Lust! Und so kam es, dass ich beim Zieleinlauf und bei der Siegerehrung direkt neben ARD, ZDF, eurosport, rbb... mit meiner Vidokamera stand. Nebenbei bemerkt war meine Kamera nicht halb so groß, wie so manches Teleobjektiv der Anderen. Ich bekam, wie auch schon in Oslo das Startnummerleibchen von Liv Kjersti Eikeland. Dajana schaffte es, sich auch irgendwie zur Siegerehrung durchzukämpfen. Sie bekam den Siegerstrauß von Sandrine Bailly und das Geschenk von Simone Denkinger. Kati Wilhelm schenkte mir von sich, das Gleiche und ich war total happy!

Der Sonntag begann mit Taschen packen und einem letzten gemeinsamen Frühstück in Bled. Trotz allem lagen wir gut in der Zeit und waren pünktlich im Stadion. Da es schneite zogen wir es vor, uns ins Festzelt zu setzten. Viky war auch schon da und zeigte mir ihre Bilder mit der Digitalkamera, die sie in den letzten Tagen gemacht hatte. Irgendwie verging die Zeit bis zum Massenstart der Männer und es schneite immernoch unaufhörlich. Heute blieb ich mit Dajana von Anfang an im Pressebereich und wir konnten wieder schöne Bilder machen. Eines meiner Highlights kam nach dem Massenstart der Damen, als ich all meinen Mut zusammennahm und Magdalena Forsberg fragte, ob sie nicht das Schlusswort dieses Weltcups auf meinem Homevideo sagen möchte! Ich war so richtig überrascht, als sie strahlend zustimmte und mich fragte, was sie sagen soll!

1.6.07 19:01
 


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