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Weltcup in Osrblie/ Slowakei 2005 - 2006

Am Dienstag dem 13.12.2005 machte ich mich gegen 13.00 Uhr mittags auf den Weg nach München. Gegen 18.00 Uhr bin ich dort angekommen und wurde von Krümel und Steffi empfangen. Steffi erzählte uns dann vom Weltcup in Hochfilzen, später aßen wir Lasagne und schauten einen Weihnachtsfilm.

Am nächsten Morgen packten wir das Auto und fuhren um 8.00 Uhr Richtung Osrblie. Je mehr wir uns dem Ziel näherten, desto banger wurde uns. "Weit und breit kein Schnee zu sehen." Dann kamen die ersten Berge und es schien dann doch noch Hoffnung zu geben, dass in Osrblie Schnee liegt. Wir wurden nicht entäuscht! Von Brezno aus ging es stetig bergauf und wir fuhren bis Osrblie ständig an trainierenden Biathleten vorbei. In Osrblie wehten dann Petra und Zuzana vor unserem Haus fleißig mit ihren Flaggen, damit wir es nicht verfehlen konnten. Mit unserem Haus waren wir sehr zufrieden. Ein großes Wohnzimmer mit Kamin, Küche, ein riesiges Bad, zwei Schlafzimmer... . Aber ein Defizit fällt mir spontan doch noch ein. Wir hatten kein Sat-TV und haben einen 5-Tage-Crash-Kurs in Slowakisch geboten bekommen und das beste ist: " Es hat nichts gekostet!"

Am Donnerstag ging es dann endlich mit den Einzelrennen der Männer los. Wir bauten unser Fanclubplackat auf, als sich der Sven Fischer Fanclub noch zu uns gesellte. Als Sven dann noch gewann, waren sie kaum zu halten und hoften für uns mit, dass Uschi im nachfolgendem Einzelrennen der Frauen auch gewinnt! Aber wie unser FC-Plackat, wurde sie Opfer des Windes und landete am Ende auf Platz 14. Unser Plackat dagegen auf dem Boden.

Am nächsten Morgen lief ich mit Krümel, Petra und Zuzana ins Stadion, um den Frauen beim Training zuzusehen. Es war extrem windig und schneite wie aus Eimern. Ein Satz sei hier noch festzuhalten, er stammt von Sabrina Buchholz und er lautet: " Mist, kann mal jemand Anders anfangen? Ich habe meine Monition nicht da!" Krümel entschied sich wieder in unsere Unterkunft zurückzulaufen. Ich wartete tapfer in dem "Sauwetter" bis Kati mit dem Training fertig war. Wir klärten dann gemeinsam, die noch offenen Fragen für den Themenabend. Als ich unser Haus nass wie ein Fisch erreichte, war ich noch schwer am überlegen, ob ich bei diesem Wetter nochmal zum Sprintrennen ins Stadion laufe. Als ich wieder einigermaßen trocken war entschied ich mich schließlich doch für das Rennen. Es sollte mein großer Glückstag sein und diese Entscheidung wurde später reich belohnt!!! Wie am Vortag verfolgte ich das Rennen neben dem Sven Fischer Fanclub. Ich habe es life erlebt...!!!! Der deutsche Vierer - Sieg! Frank Ullrich war der große König unter den Trainern und schrecklich stolz auf seine Jungs, namens Alexander Wolf, Michael Rösch, Sven Fischer und Michael Greis! Hätte mich Jemand gefragt, ob die nachfolgende Siegerpräsentation zu toppen ist, hätte ich klar mit "nein" geantwortet. Ich habe mich getäuscht! Beim verlassen des Stadions hielt Raphael Poiree mit seinem Auto neben mir an, ließ die "Fenetrescheibe" runter und rief nach mir. Ich sah mich erstmal vergewissernd um, ob er auch wirklich mich meinte... UUUFF er meinte mich. Tief durchatmen! Nach dem Weg konnte er mich wohl kaum fragen. Er beugte sich etwas aus dem Fenster und fragte mich dann: " Do you want to have this?" und zeigte auf sein Trickot. Schade, dachte ich - gleich klingelt der Wecker! Hat er aber nicht und das Kneifen habe ich auch gemerkt. Also antwortete ich mit: " Yeees, wow! Wy Im? Its my day! Thank you. Ich nahm es ihm auch dann nicht übel, dass er keine Zeit mehr für ein Foto hatte. DANKE RAPH! Petra war Gott sei Dank Zeuge dieses Geschehens, sonst würde mir das Niemand glauben! Das kann ich ja selber kaum! Als wir abends gemeinsam im Wohnzimmer saßen wunderten wir uns, wo Zuzana eigentlich ist. Währendessen rieselte auch über sie ein Glücksregen! Denn sie traf beim Joggen auf Olga Zaitseva und sie liefen dann gemeinsam weiter. Zuzana ist übrigens auch eine Biathletin und kommt hoffentlich später in die tschechische Nationalmannschaft. Momentan ist sie noch Sommerbiathletin, aber im nächsten Jahr möchte sie ihr Glück auf dem Schnee probieren.

Am Samstag war das Sprintrennen der Frauen. Als wir ins Stadion kamen, war unsere erste Aufgabe unser Plackat bei extrem starken Wind wieder aufzubauen. Als wir damit fertig waren, bin ich in den Startbereich gegangen, um Uschi und Kati während ihres Startes zu filmen. Am Ende landete nur Kati auf dem Podest mit dem 2. Platz. Als sie nach der Siegerpräsentation zu mir kam, schenkte sie mir ihren Strauß *freu*. Uschi redete noch mit einem Mann von der ARD und kam dann noch mal kurz zu uns rüber. Um am Abend zur offiziellen Siegerehrung fahren zu können, mussten wir am Nachmittag Krümels Auto und die Einfahrt erstmal von einer gewaltigen Schneemasse befreien! Es war meine erste offizielle Siegerehrung zu einem Weltcup überhaupt! Wahnsinn! Brezno war zu meiner Überraschung hübsch rausgeputzt! Und es war eine tolle Stimmung! Nicht zuletzt, weil so viele Deutsche ganz oben standen! Dort hatte ich auch die Gelegenheit mich mit Liv Kjersti Eikeland zu unterhalten, Bilder zu knipsen und die Stimmung zu genießen!

Am Sonntag war Traumwetter und das passte zum erneutem Traumergebniss des Männerrennens in der Verolgung. Platz 1 belegte Sven Fischer, Platz 2 Ali Wolf, knapp vor dem drittplatziertem und strahlendem Michi Rösch. Platz 4 ging wieder an Michi Greis und zum "i" Tupf trug Ricco Gross mit dem 6. Platz bei! Nach dem Rennen war ich froh, dass mich Willi Fischer, Svens Vater mit in den, für die Zuschauer verbotenen Bereich nahm. DANKE WILLI! Die Pause bis zur Verfolgung der Damen nutzten wir, um Petras und Zuzanas Sachen aus Krümels Auto ins Stadion zu holen. Als wir zum vorletzten mal zu unserem Haus liefen hupte plötzlich ein Auto neben mir und ich dachte schon ich stehe irgendjemanden im Weg und drehte mich deshalb um. Michi Rösch winkte aus dem Auto zu mir rüber und verabschiedete sich. Krümel meinte dann nur noch: "Wow, jetzt wirst du sogar schon von den Biathleten persönlich verabschiedet!" Die Verfolgung der Damen ging mit Uschis drittem Platz für uns auch recht gut aus. Sie hat da nochmal so richtig gekämpft! Bevor ich mich von Kati verabschiedete, war sie diesmal die Verantwortliche für das Schlusswort meines Homevideos.

Als mich auf dem Heimweg meine angeschwächte Blase quälte, fuhr Krümel nach ca. zwei Stunden Fahrt eine Tankstelle vor Bratislava an und siehe da... Wer stand an der Kasse? Kati! ...

1.6.07 19:21
 


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